Medizinisches Assistenzberufe-Gesetz, kurz: MAB-G

Nach 9 Jahren intensiver Bemühungen seitens des VSÖ ist es nun gelungen, das aktive Tätigwerden von SportwissenschafterInnen in der Trainingstherapie auf eine rechtlich abgesicherte Basis zu stellen.


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Internes

  • Sportkardiologie
  • Einziges aktuelles, zeitgemäßes Sportkardiologiebuch im deutschsprachigen Raum

    Übersichtliche und aktuelle Darstellung aller relevanten Themen in der Sportkardiologie

    Beitragsautoren aus den AGs Sportkardiologie der deutschen und österreichischen Kardiologiegesellschaften

    Niebauer, Josef (Hrsg.)

  • Richtlinien für die ambulante pneumologische Rehabilitation in Österreich
  • Arbeitskreis für pneumologische Rehabilitation und Rauchertherapie der österreichischen Gesellschaft für Pneumologie:
    Karin Vonbank, Ralf Harun Zwick, Michaela Strauss, Alfred Lichtenschopf, Christoph Puelacher, Agnes Budnowski, Gabriele Possert, Martin Trinker

    Zusammenfassung:
    Die pneumologische Rehabilitation ist ein wesentlicher Bestandteil der Therapie bei Patienten mit chronischen Lungenerkrankungen. Sie führt zu einer Verbesserung der Leistungsfähigkeit und der Lebensqualität, sowie zu einer Abnahme der Anzahl und Dauer der Spitalsaufenthalte bei Patienten mit COPD und Reduktion der Gesundheitskosten. Diese Überarbeitung der Richtlinien der ambulanten pneumologischen Rehabilitation bezieht sich im Wesentlichen auf das 2013 erschienene Statement der American Thoracic Society und der European Respiratory Society. Die Richtlinien präsentieren Qualitätsnormen zur räumlichen und apparativen Infrastruktur, zu Ausbildungserfordernissen des Personals von Zentren und konkrete Richtlinien zur Durchführung einer umfassenden ambulanten pneumologischen Rehabilitation in Österreich.

  • Medizinisches Assistenzberufe-Gesetz, kurz: MAB-G
  • MAB-G – Medizinische Assistenzberufe-Gesetz regelt das aktive Tätigwerden von SportwissenschafterInnen in der Trainingstherapie

    Die AGAKAR – Arbeitsgemeinschaft für ambulante kardiologische Prävention und Rehabilitation freut sich als Verhandlungspartnerin des VSÖ - Verband der SportwissenschafterInnen Österreichs im Bemühen zur Erlangung einer gesetzlichen Absicherung der Tätigkeit von SportwissenschafterInnen in der Trainingstherapie folgende Meldung bekannt geben zu können:

    Nach 9 Jahren intensiver Bemühungen seitens des VSÖ ist es nun gelungen, das aktive Tätigwerden von SportwissenschafterInnen in der Trainingstherapie auf eine rechtlich abgesicherte Basis zu stellen.

    Am 6. Juli 2012 wurde das MAB-Gesetz vom Parlament verabschiedet und in der nachfolgenden Sitzung des Bundesrates vom 19. Juli 2012 bestätigt.

    Die seit langem geforderte berufliche Implementierung von SportwissenschafterInnen im trainingstherapeutischen Bereich hat durch die Verabschiedung des MABG eine berufsrechtliche Absicherung erfahren, sodass akademisch ausgebildete Sport- und BewegungswissenschafterInnen unter ärztlicher Anordnung und Aufsicht berechtigt sind, trainingstherapeutische Maßnahmen zur Vermeidung des Wiedereintritts von Krankheiten, von Chronifizierungen und Maladaptionen an PatientInnen durchzuführen.

    Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) erstellt eine elektronische Liste aller zur Ausübung dieser Tätigkeiten berechtigten SportwissenschafterInnen. Die Voraussetzungen für den Eintrag in diese Liste sind im MABG geregelt.

    Den gesamten Gesetzestext finden Sie unter:
    www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/I/I_01808/fname_255406.pdf

    Auszug aus der Parlamentskorrespondenz Nr. 512 vom 19.06.2012
    […] Da es bisher keine Rechtsgrundlage für das Tätigwerden von SportwissenschaftlerInnen im Bereich der Trainingstherapie, die bisher nur ÄrztInnen und PhysiotherapeutInnen vorbehalten ist, gab, sieht die Regierungsvorlage in diesem Bereich entsprechende Bestimmungen vor. Es soll vor allem ermöglicht werden, dass SportwissenschaftlerInnen ergänzend und unterstützend zu PhysiotherapeutInnen speziell für den Bereich der Trainingstherapie zur Versorgung der PatientIinnen in Rehabilitationseinrichtungen eingesetzt werden können. Um auch SportwissenschaftlerInnen, die ihre universitäre Ausbildung bereits abgeschlossen haben, einen Zugang zur Trainingstherapie zu ermöglichen, wird neben der generellen Akkreditierung von Universitätsstudien, die die für die Ausübung der Trainingstherapie erforderlichen Ausbildungsinhalte vermitteln, das Instrument der individuellen Akkreditierung geschaffen. Weiters vorgesehen ist die Einrichtung eines Trainingstherapiebeirats.
    (siehe auch: www.parlament.gv.at/PAKT/PR/JAHR_2012/PK0512/)

  • Nähere Informationen zur individuellen Akkreditierung finden Sie unter: http://bmg.gv.at
  • NEUERSCHEINUNG: Cardiac Rehabilitation Manual

  • Josef Niebauer

    2011, 1. st Edition., 273 S., 45 sw u. 90 farb Abb., 20 sw Tabellen,Taschenbuch, Englisch

    Über dieses Buch:
    Cardiac diseases are still the leading causes of death in industrialized countries. They induce considerable harm to survivors and often lead to severe and irreversible physical and neurological disabilities. However, a considerable amount can be done to prevent coronary artery disease or to slow the progression of the disease. Both can be achieved by tackling the panoply of modifiable risk factors, which have been identified to be amenable to lifestyle changes.

    Cardiac Rehabilitation Manual covers the general principals of exercise testing and training as well as nutritional and psychological support. After these fundamentals of cardiac rehabilitation have been laid out in appropriate depths, chapters follow on common cardiac diseases. Cases include symptomatic coronary artery disease with or without diabetes, myocardial infarction or revascularization, cases of heart failure in rather stable conditions, with or without cardiac devices. The book concludes with cardiac rehabilitation in patients with congenital cardiovascular diseases, valvular surgery, and peripheral arterial disease with claudication.

    Critically, the content is not presented in text book style, but rather taught on representative clinical cases, focusing on a particular patient and discussing the most appropriate diagnostic tools and treatment options. It is thus designed to be a practical guide for doctors – many of whom have little direct experience in cardiac rehabilitation – and geared to help them guide their patients through the options available to maximize their health status.

  • ISBN-101-84882-793-8     ISBN-139781848827936   Springer Verlag
  • Nachwuchswissenschafter – Dr. Niederseer aus Salzburg
  • Dr. David Niederseer, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Universitätsinstitut für präventive und rehabilitative Sportmedizin Salzburg, Forschungsstipendiat der Österreichischen Kardiologischen Gesellschaft und PhD Student für molekulare Medizin an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg erhielt vergangenen Samstag den nur einmal im Jahr an nur einen europäischen Nachwuchswissenschaftler vergebenen Young Investigator Award der European Association of Cardiovascular Prevention and Rehabilitation der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie. Dieser mit € 1000 dotierte Preis wurde im Rahmen des EuroPRevent 2009, dem größten europäischen Kongress für präventive Kardiologie (6.-9. Mai) in Stockholm, Schweden, vergeben.

    In der Arbeit, für die Dr. Niederseer ausgezeichnet wurde, beschäftigte er sich mit körperlichem Training bei chronischer Herzinsuffizienz. Erstmals konnte er in einer umfassenden Analyse zeigen, dass wie in Arzneimittelstudien bei demselben Krankheitsbild, die in Studien eingeschlossenen Patienten im Bezug auf Alter, Geschlecht und Begleiterkrankungen nicht den Patienten der täglichen Praxis entsprechen.

    Weiters war Dr. Niederseer auch Finalist bei der Vergabe des Preises für das beste wissenschaftliche Poster der Arbeitsgruppe für Sportkardiologie.

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  • Hohe Auszeichung für Prim. Dr. Benzer
  • Anfang Juni erhielt der Vorsitzende der AGAKAR, Primarius Dr. Werner Benzer, Kardiologe und Sportmediziner am Landeskrankenhaus Feldkirch, im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauferkrankungen (DGPR) die „Peter Beckmann“ Medaille überreicht.
    Diese Auszeichnung wird alljährlich für besondere Verdienste um die Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauferkrankungen verliehen. Benzer ist neben drei Kardiologen aus den USA und einem aus der Schweiz nach 24 Jahren der fünfte Preisträger außerhalb Deutschlands und der erste Österreicher, dem diese Ehrung zuteil wurde.

    (v. li.) Professor Dr. Bernhard Rauch, Präsident der DGPR, Primarius Dr. Werner Benzer
    Foto: DGPR

  • Internationale Auszeichung für Salzburger Mediziner
  • Prim. Univ.-Prof. Dr. Dr. Josef Niebauer ist der erste Nicht-Amerikaner, der von der American Association of Cardiovascular and Pulmonary Rehabilitation ausgezeichnet wurde. Der Salzburger Mediziner bekam die einzige und somit höchste wissenschaftliche Auszeichnung dieser Fachgesellschaft - den Michael L. Pollock Established Investigator Award. Ausschlaggebend war seine Forschung, die nach Meinung der Gesellschaft von übergeordneter Bedeutung für den klinischen Alltag im Bereich der Rehabilitation von PatientInnen mit kardiovaskulären Erkrankungen ist.

  • Pressemitteilung
  • Ehrenmitgliedschaft: Dr. Brigitte Greiner-Pesau
  • Dr. Greiner-Pesau Brigitte

    Frau Dr. Brigitte Greiner-Pesau wurde auf der Generalversammlung der AGAKAR am 3. November in Linz zum ersten Ehrenmitglied der Vereinsgeschichte ernannt.

    Frau Dr. Brigitte Greiner Pesau war als erfahrene kardiologische Rehabilitationsmedizinerin bereits im Proponentenkomitee zur Gründung der AGAKAR aktiv. Sie hat nach der Gründung des Vereins im Vorstand, im Fachrat und in diversen Fachausschüssen wesentlich zum Gelingen des Vorhabens einer flächendeckenden ambulanten kardiologischen Rehabilitation in Österreich beigetragen. Besonders hat sie sich zuletzt um das Entstehen von Guidelines für die ambulante kardiologische Prävention und Rehabilitation mit dem Ziel der Qualitätssicherung befasst.

    Ohne das Wirken von Frau Dr. Greiner Pesau wäre die AGAKAR nicht eine in diesem hohen Ausmaß anerkannte Arbeitsgemeinschaft und würde nicht diesen inzwischen unverzichtbaren Platz in der kardiologischen Rehabilitation auch über die Grenzen Österreichs hinaus einnehmen.

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